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Zeitarbeitsunternehmen = moderne „Sklaventreiber“?

über die Zeitarbeit

Gegenwärtig haftet immer noch ein eher schlechter Ruf an der Personaldienstleistungsbranche; viel zu häufig werden Personalvermittlungsunternehmen und Zeitarbeitsagenturen unrechtmäßig dämonisiert und als „Sklaventreiber“ abgestempelt. Doch was hat es eigentlich mit diesen Vorurteilen auf sich?

Wir räumen auf mit den Stereotypen gegenüber der Zeitarbeit und erklären, warum die Branche als solche immer wichtiger wird denn je – sowohl für die Unternehmen als auch für die Bewerber*innen und Leiharbeiter*innen

Inmitten der aktuellen Situation auf dem Arbeitsmarkt eröffnet die Zeitarbeit den Menschen und Unternehmen Möglichkeiten, die sie anderswo nicht zwangsläufig hätten. Egal wie die Personaldienstleistungsbranche von außen auch bewertet werden mag, eines kann man ihr nicht absprechen: ihre Flexibilität und ihr chancengebendes Potential. Arbeitnehmer*innen können sich dank der Zeitarbeit ausprobieren: Sie können unterschiedlichste Erfahrungen in diversen Branchen und Unternehmen sammeln und so sicher Fuß fassen im gänzlich passenden Bereich und Job.

Wer den (Wieder)einstieg in die Arbeitswelt sucht, ist in der Zeitarbeit ebenfalls bestens aufgehoben. Neben häufigen Weiterbildungsangeboten kann die erfolgreiche Zusammenarbeit von Unternehmenskunden, Verleiher und Leiharbeitnehmer*innen sogar zu deren Übernahme beim Kunden und konsequent zu deren Festanstellung führen. Hier brauchen die Arbeitnehmer*innen nicht bangen oder sich Sorgen bezüglich einer geringen Entlohnung ihrer Arbeit machen, da neben einem großzügigen Tarifsystem additive Leistungen wie Branchenzuschläge, das sogenannte ‚Equal Pay‘-Garant und außertarifliche Zuschläge den Lohn eines Leiharbeiters immer mehr an das eines vergleichbaren Facharbeiter*innen angleichen. Entsprechend der verrichteten Tätigkeiten und bezogen auf die spezifischen Qualifikationen der jeweiligen Leiharbeiter*innen steht einer professionellen und erfolgreichen Vermittlung so nichts im Wege.

 

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